Trachten Dürrwangen

tragende(r) Verein(e)
Volkstanzgruppe Frommern
Manfred Stingel, Theophil-Wurm-Str. 21, 72336 BL-Dürrwangen Tel.:07433/4353 Fax:07433/381209
Zollernalb

Frommern/Dürrwangen

Frauen:
Schwerer, lila/braun karrierter Wollrock, am Bund gestiftelt. Der Saum mit Besenlitze verziert, Moireeband handbreit darüber. Schürze ebenfalls gestiftelt mit Spitzen Ein- oder Besatz im unteren Drittel. Weiße Bluse mit großen langen Ärmeln, oben und unten gestiftelt, Schulterklappe und Bündchen bestickt. Mieder aus schwarzem Samt, bunt mit floralen Mustern bestickt, um den Halsausschnitt Moireeband. Mit Innenhaken geschlossen, um die runden Latzkanten Samtwulst mit Zierösen. In der vorderen Mitte zwei eckige Lätzchen, die über die Schürze hängen. Weiße Kniestrümpfe mit Lochmuster, bestickte Strumpfbänder, schwarze Schuhe. Dunkle Jacke mit engen Ärmeln, Bandbesatz um jeden Ausschnitt in gleicher Farbe, ohne Knöpfe mit Lätzchen.

Ledige: Grüne Moireebänder, weiße Schürze.
Verheiratete: Lila Moireebänder, dunkle Schürze.

Männer:
Bestickte Bocklederhose (Kniebund) mit breitem Latz, bestickte Hosenträger aus Stoff. Weißes Hemd mit großen langen Ärmeln, oben und unten gestiftelt, Schulterklappe und Bündchen bestickt. Rote Weste mit silbernen Kugelknöpfen und Stehkragen. Die Knöpfe sind an einem extra Knopfband befestigt. Schwarzer Halsflor. Samtkappe mit individuell besticktem Rand und Quaste auf der linken Seite.
Weiße Kniestrümpfe mit Lochmuster. Schwarze Schuhe. Blaue Tuchjacke mit engen Ärmeln und ohne Kragen. 9 Paar silberne talerförmige Ziersilberknöpfe.

Ledige: Halsflor geknotet und bestickt ("Pussierbändel").
Verheiratete: Halsflor mit Silberschnalle befestigt.  

 

  Teil: Frauenhäs / unverheiratet / Nachbildung / komplett
Quelle: Nachbildung
getragen um: 1830
Bildmaterial: Anja Salzer / Sebastian Zitzmann 

 

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Volkstanzgruppe Frommern
Zollernalb

Als Schmuck der Braut waren Blumenkränze über viele Jahrhunderte üblich. Ab ca. 1750 findet man bei uns Brautkronen "Schappel" oder "Schäppel" genannt. In dieser Zeit war auch die gesamte Kleidung sehr farbenprächtig. Auch die Möbel (Schränke) waren sehr farbig bemalt.

Ab der Jahrhundertwende (1900) findet man Myrthenkränze. Unser Bild zeigt Veronika Sibylle Rau und Gottlieb Stingel aus Dürrwangen bei ihrer Hochzeit 1907. Sie trägt einen sehr schönen Myrthenkranz.

Der Spruch " wer Myrthen baut, wird niemals Braut ", war üblich.

Quelle: Privatbesitz Manfred Stingel 

 

Quelle: www.schwaben-kultur.de

 

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